Von Shoutouts, Oatmeal und anderen Problemchen

Heute gibt’s mal einen Blogpost von mir und meiner liebsten babsishonestfitsoul (Link zu ihrem Blog: http://www.babsishonestfitsoul.wordpress.com) zusammen, ganz nach dem Motto:

„Wenn Frauen immer so nett zueinander wären, wie am Wochenende betrunken auf der Damentoilette, dann wäre die Welt eine bessere!“

Als wir mit Instagram angefangen haben (und das ist bei Nati zB schon fast 2 Jahre her) und das erste Mal unter einem Bild nach einem „SfS“ gefragt wurden, waren wir erstmal leicht verwirrt und haben uns gefragt, was zur Hölle das eigentlich sein soll. Google (was wären wir nur ohne dich?!) hat da zum Glück schnell weitergeholfen. Zugegeben – man war erstmal total happy. Nicht nur, dass einem von Zeit zu Zeit immer mehr Leute folgten, sondern auch, dass sie den eigenen Account vorstellen wollten. Besonders cool war es dann, wenn es Accounts waren, die mehr Abonnenten hatten als man selbst. Dann war es manchmal sogar egal, ob man die Mädels kannte, man fühlte sich ein Stück weit als etwas Besonderes, wenn diese Frage kam. Wenn dann den eigenen Abonnenten auffällt, dass man Shoutouts macht, folgen oft viele Kommentare, in denen man wieder und wieder danach gefragt wird. Je höher die Abonentenzahl wird, desto öfter wird man nach Shoutouts gefragt – was teilweise wirklich nervig ist! Wir wollen hiermit niemanden angreifen, noch die Sache an sich verteufeln, da wir selbst gelegentlich Sfs machen und das Ganze eine tolle Sache sein kann! 🙂 Man zeigt gerne mal Accounts, denen man selbst folgt, deren Bilder man toll findet und wo man die Person, die hinter dem Account steckt, einfach nur sympathisch findet. Auch ist es schön, jemandem eine Freude zu machen, der vielleicht nicht so viele Abonnenten hat wie man selbst oder erst recht freut man sich, wenn jemanden einen empfiehlt, der umso mehr Abonnenten hat als man selbst. Aber ab einem gewissen Punkt denkt man sich: halt! Stopp! Ziel der Fitnessaccounts sollte es doch eigentlich sein, Mädels zu motivieren, ihnen ein Vorbild zu sein oder ihnen bei bestimmten Dingen die Augen zu öffnen. Dazu muss gesagt sein, dass die Abonnentenzahl rein GAR NICHTS damit zutun hat, wie toll ein Account ist! Warum zum Teufel bekommt man Sfs Anfragen von Leuten, die einem weder folgen, noch jemals die Bilder durchgeguckt haben? Und wieso zur Hölle steht so eine doofe Zahl von Abonnenten bei so vielen im Vordergrund? Natürlich freut sich jeder darüber, wenn ihm viele Leute folgen. Man ist stolz, dass man ihnen auf den ersten Blick sympathisch ist und ihnen das eigene Profil gefällt .

Babsi bekommt in ihrem „Dorf“ sogar schon Vorwürfe, dass sie sich ihre Abonnenten kauft. Wer zur Hölle kommt auf so dumme Ideen? Instagram soll Spaß machen, man soll dort Motivation finden, tolle Rezepte, Ratschläge und Unterstützung von Leuten, die die gleiche Lebenseinstellung haben wie man selbst. Also definiert euch bitte nicht über irgendeine Anzahl von Leuten, die euch folgen. Instagram ist nicht das wahre Leben und hinter jedem Account steckt ein ganz normaler Mensch mit ganz normalen Sorgen und einem ganz normalen Leben (wobei, bei letzterem sind wir uns nicht so sicher, haha).

Was auch immer mehr auffällt (unsere Accounts sind zum Glück (noch) nicht betroffen), dass sich manche unter Bildern beschimpfen und streiten, dass man das Gefühl bekommt, man ist in einem Irrenhaus gelandet. Das ist einfach nur traurig und manchen ist wohl nicht bewusst, wohin so etwas führen kann. Hier passt das Sprichwort „Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu“ ganz gut! Welcher Mensch hat es nötig Leute die man nicht einmal privat kennt vor 1000 von anderen Menschen online zu beschimpfen? Es gibt einen Unterschied zwischen Kritik und Beleidigung und es ist wirklich traurig, was da manchmal abläuft. Wer Oatmeal mit Chiasamen essen will, der darf das sooft und solange tun wie er will! Wer sich jeden Tag Pfannkuchen mit 4 schön angerichteten Erdbeerchen machen möchte, der darf das tun! Was und wieso ist das fake?! Wenn man sein Essen schön herrichtet, um es anderen damit Schmackhaft zu machen und ihnen Anreiz zu geben, was ist daran falsch? Also uns hat unser wie erbrochenes aussehendes Oatmeal bisher immer recht lecker geschmeckt! 🙂

Auch verstehen wir nicht, wie auf Leuten rumgehackt wird, die Dinge gesponsert bekommen und diese dann stolz zeigen. Wer bekommt nicht gerne was geschenkt? Solange man seine ehrliche Meinung über Dinge äußert und nicht nur für Sachen wirbt, weil man vielleicht Geld dafür bekommt oder sonstiges (die Produkte aber in Wahrheit der totale Schwachsinn sind), ist das doch voll in Ordnung? „nur weil jeder bei Fitnessguru einkauft und Questbars isst, musst du das doch nicht auch machen“ Nein, muss man auch nicht! Aber was spricht dagegen, wenn die Sachen total super sind und die Nachfrage deshalb entsprechend groß ist?

Was wir euch sagen wollen ist, dass ihr euer Ding durchziehen sollt! Egal, wie viele Leute euch folgen und egal, wie viel über euch gelästert wird – das ist euer Leben, euer Instagram und euer Oatmeal mit Kokosraspeln! Wir Mädels sollten uns gegenseitig unterstützen und motivieren!

Wir haben euch lieb!

Babsi und Nati

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