Fooddiary

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen habe ich eine Woche Fooddiary geführt, also jeden Tag aufgeschrieben, was ich gegessen habe. Ich hab dazu www.fddb.de verwendet und somit die genauen Nährwertangaben der letzten Woche zusammen. Manche haben vielleicht mitbekommen, dass ich momentan in einem kleinen Energiedefizit sein will, um somit meinen Kötperfettanteil weiter zu senken. Nein, ich finde mich nicht dick und ich möchte auch nicht an Gewicht abnehmen, sondern weiter an Muskeln zunehmen und ein wenig Fett verlieren.

Ihr wisst ja, dass ich absolut kein Fan des Kalorien zählens bin und damals durch Kcal zählen zwar 15kg abgenommen habe, mich die ganzen Zahlen aber irgendwann fast verrückt gemacht haben – irgendwann hab ich nur noch nach Zahlen gegessen und den ganzen Tag im Kopf hin und her gerechnet. Ich hab meine Lebensmittel danach ausgesucht, wie viele Kcal sie enthalten und anstatt mich gesund und ausgewogen zu ernähren und auf meinen Körper zu hören, hab ich massenhaft light Produkte gegessen, was in immer wiederkehrenden Fressanfällen geendet hat. Das will ich aber jetzt hier nicht weiter ausführen, darüber gibt es bereits einen Blogpost, einfach mal ein Stück weiterscrollen J .

Ich hab das Fooddiary geführt, um euch einmal zu zeigen, wie viel man eigentlich essen kann am Tag und trotzdem abnimmt – und zwar ohne zu Hungern! Ich muss vorneweg sagen, dass ich sehr groß bin (1,81m) und durch mein Krafttraining 4-5 mal die Woche und meine Arbeit in der Bäckerei 3 mal die Woche (wo ich 6 Stunden am stehen und laufen bin) prinzipiell viel Energie verbrauche. Natürlich braucht ein großer Mensch, der sich auch noch viel bewegt, mehr Nahrung als ein kleiner Mensch, der vielleicht einen Bürojob ausübt. Noch dazu ist jeder Körper individuell und jeder Stoffwechsel arbeitet anders! Ich möchte euch lediglich die Angst vor großen gesunden Mengen an Nahrung nehmen.

Im Schnitt lag meine Kalorienaufnahme in der letzten Woche bei 1700 Kcal pro Tag. Mal waren es 1600, mal 1800, mal 2000. Am Donnerstag sah das zum Beispiel so aus:

1 Riegel Questbar Raspberry White Chocolate

1 mittelgrosse Paprika, grün

1 mittelgroße Paprika, rot

1 Packung Bällchen Pizza Style

100 g Feta unterwegs

1 Portion Omega-3 Pflanzenöl

50 g Junger Gemüsemais

100 g Mandarinen

300 g Speisequark, Magerstufe

4  Reiswaffeln

1 mittelgroßes Ei, vom Huhn

70 g Räucherlachs

50 g Schwartau Wellness Kirsche Stevia

16 g Werther’s Original Minis sugarfree

6 g Salat Krönung, Würzige Gartenkräuter

50 ml Milch, 1,5% Fett

Das ist alles, was ich Donnerstag gegessen hab – haargenau notiert und jetzt einfach aus dem Ernährungstagebuch hierhin kopiert. 1800kcal, 137g Eiweiß, 147g Kohlenhydrate, 80g Fett. Mit diesen 1800kcal liege ich noch unter meinem Gesamtumsatz, war den Tag über satt und zufrieden und hatte jede Menge Energie für den Tag. Für manche mag das Viel sein und sie würden nie so viel essen über den Tag verteilt, für andere wiederum ist es vielleicht wenig. Für mich ist es eine Menge an Essen, mit der ich langsam und gesund leicht an Fett verlieren kann und nicht in Heißhungerattacken ende, da ich meinem Körper genug Energie liefere!

Ihr dürft niemals vergessen, dass ihr zwar mit wenig Essen ratzfatz abnehmen könnt, euer Körper es euch aber früher oder später heimzahlen wird! Crashdiäten sind auf Dauer keine Lösung und bringen euch nicht an euer Ziel – ihr müsst dauerhaft eure Ernährung umstellen und auf euer Körpergefühl hören. Wenn ein Magen knurrt, dann knurrt er und möchte Essen. Also gebt ihm Essen. Ihr müsst eurem Körper vertrauen und ernstnehmen – einen anderen gesunden Weg gibt es nicht. Richtet euch nicht nach anderen, deren Stoffwechsel vielleicht viel schneller arbeitet als der eure und richtet euch nicht nach Menschen, die vielleicht 2 Köpfe größer sind als ihr – Es gibt keinen allgemeingültigen Ernährungsplan der genau sagen kann, was für wen gut ist. Ich hoffe, ihr könnt mit diesem kleinen Blogpost etwas anfangen . Ich wünsch euch noch einen ganz ganz tollen Sonntag.

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